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Kommunikation

Smileys und Emojis

Diese lustigen Gesichter und Symbole sind heute aus der schriftlichen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Sie zeigen Gefühle und Stimmungen an. Nicht immer erkennen Erwachsene all ihre Bedeutungen. Trotzdem sind es eher sie, die Emojis inflationär in ihre Textnachrichten einfließen lassen.

Bild von verschiedenen Emojis

Smileys

Wenn wir uns mit anderen Menschen unterhalten, können wir anhand von Mimik und Körpersprache erkennen, wie unsere Worte beim Gegenüber ankommen. Ein Lächeln zum Beispiel ist nicht nur entwaffnend, sondern deutet an, dass die letzte Bemerkung scherzhaft war. Das fehlt in den WhatApp-Nachrichten und E-Mails. Darum wurden zunächst mit Hilfe eines Doppelpunkts, eines Gedankenstrichs und einer Klammer Smileys hinzugefügt. Hier ein paar Beispiele

:-)     =  Ich lache.

:-))    = Ich muss sehr lachen.

;-)     =  Ich zwinkere.

:-(     =  Ich finde das traurig.

 

Emojis

Um die jeweilige Stimmung und Gefühlslage eindeutiger darzustellen, gibt es die sogenannten Emojis. Der Begriff ist eine liebevolle und verniedlichende Abkürzung für Emoticon. In beiden Ausdrücken steckt „Emotion“. Dazu gibt es eine Vielzahl von Gesichtsausdrücken, manche sogar mit einstellbaren Hautfarben. Emojis sind also hilfreich, wenn man Liebe, Wut oder scherzhaftes Frotzeln darstellen möchte. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe von Gegenständen wie Werkzeuge oder Tiere, die auf durchaus kreative Weise die schriftliche Kommunikation auffrischen. Oft sind es jedoch gerade Erwachsene, die Emojis recht inflationär einsetzen und von ihren Kindern deswegen belächelt werden. Inzwischen gibt es auch Memojis oder Animojis. Damit verzichten die Nutzenden auf Emojis und nutzen einen Avatar, den sie nach ihrem eigenen Aussehen gestalten.

Zwei Kinder schauen auf einen Computerbildschirm mit der geöffneten Medienquiz-Seite.

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Kindgerecht erklärt: Smileys und Emojis

Wenn du mit Freund*innen Nachrichten schreibst, kannst du die andere Person nicht sehen. Wenn man sich nicht sehen kann, sondern nur die geschriebenen Worte liest, führt das schnell mal zu Missverständnissen. Darum musst du vorsichtig mit scherzhaften Bemerkungen sein. „Na, du alter Nasenpömpel“ kann witzig gemeint sein, kann aber auch als ernsthafte Beleidigung bei Empfänger oder Empfängerin ankommen. Das gilt für alle Messenger und E-Mails. Darum wurden recht schnell die ersten Smileys mit Hilfe von Sonderzeichen eingesetzt. Heute gibt es Symbole mit Gesichtsausdrücken, aber so sahen die ersten Smileys aus.

:-)     =  Ich lache.

:-))    = Ich muss sehr lachen.

;-)     =  Ich zwinkere.

:-(     =  Ich finde das traurig.

Emojis sind kleine Piktogramme. Damit kannst du bei WhatsApp & Co sehr viele Gefühle ausdrücken. Der Begriff Emoji oder Emoticon stehen für „Emotion“. Emojis sind also hilfreich, um Liebe, Wut oder scherzhaftes Frotzeln darzustellen. Inzwischen gibt es auch Memojis oder Animojis. Hier greifst du auf einen animierten Avatar zurück, den du nach deinem eigenen Aussehen gestalten kannst.