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Games & Jugendschutz

Spielen ist etwas Schönes, wenn die Games für das entsprechende Alter geeignet sind. Leider ist der Jugendschutz im Gamingbereich nicht einheitlich. Für PC ist die USK zuständig, für PC-Spiele über die Plattform Steam aber nicht. Es ist nicht einfach, den Überblick zu behalten, aber dennoch möglich.

Ein Mädchen und ein Junge spielen auf ihren Handys

Was bedeuten die Altersangaben der USK?

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle prüft in Deutschland Spiele und vergibt die bekannten Alterskennzeichen 0, 6, 12, 16 und 18 Jahre. Dazu setzt die USK zur Prüfung ein Gremium aus Expert*innen ein.
Viele Erwachsene, aber auch Kinder sitzen dabei meist dem Irrtum auf, dass es sich dabei um reine Altersempfehlungen handelt. Das ist nicht richtig. Die Alterskennzeichen sind eher als Unbedenklichkeitserklärungen zu verstehen. Die mögliche Form von Gewalt könnte zum Beispiel bei einer USK 12 auf Kinder unter 12 Jahren eine verstörende Wirkung haben. Ein Spiel wiederum, dass eine USK 6 erhalten hat, muss nicht zwangsläufig inhaltlich von einem sechsjährigen Kind verstanden werden. Die Kennzeichen gibt es allerdings nicht immer. Bei Vertriebsplattformen wie Steam kommen sie nicht zum Einsatz.

Und bei Apps zum Beispiel sind sie zwar im Android-App-Store vorhanden, basieren aber in Zusammenarbeit mit dem internationalen Jugendschutz-Zusammenschluss IARC (International Age Rating Coalition) auf der Selbstauskunft der Hersteller. Apple hingegen setzt im eigenen Store auf eigene, nicht immer nachvollziehbare Empfehlungen. Der altersgerechte Zugriff lässt sich allerdings unter den Einstellungen bei Apple und Android direkt am Gerät einstellen.

Außerhalb Deutschlands gibt es noch die Symbol-Kennzeichen von PEGI, die auf einer reinen Selbstauskunft der Spielehersteller beruhen.
Dieses Durcheinander macht die Beurteilung für Eltern, ob das Spiel für ihr Kind geeignet ist oder nicht, so schwierig.

Wie kann ich feststellen, ob ein Spiel für mein Kind geeignet ist?

Die Alterskennzeichen der USK geben darüber Auskunft, wie viel oder wie wenig Gewalt in einem Spiel vorkommt. Über den Inhalt sagt das aber nichts aus. Im Netz gibt es allerdings viele gute Möglichkeiten, an nachvollziehbare Entscheidungshilfen zu gelangen. Allen voran den Spieleratgeber-NRW.
Oder geben Sie den Namen des Spiels in eine Suchmaschine ein und schauen Sie sich den Trailer oder ein Let's-Play-Video an.
 


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Kindgerecht erklärt

Der Jugendschutz kennt nur eine Aufgabe: Er will Kinder und Jugendliche vor ungeeigneten Inhalten schützen. Denn brutale und gruselige Spiele können Angst machen und für Albträume sorgen. Nur ist der Jugendschutz im Gamingbereich ein wenig unübersichtlich.

USK: Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) prüft in Deutschland Spiele und vergibt die bekannten Alterskennzeichen 0, 6, 12, 16 und 18 Jahre. Dazu setzt die USK zur Prüfung ein Gremium aus Expert*innen ein. Diese Altersangaben sind keine Altersempfehlung. Sie gehen nicht auf den Inhalt, sondern zum Beispiel auf das Gewaltvorkommen ein.

Steam: Die Kennzeichen gibt es allerdings nicht immer. Bei Vertriebsplattformen wie Steam kommen sie nicht zum Einsatz.

Apps: Und bei Apps zum Beispiel sind sie zwar im Android-App-Store vorhanden, basieren aber in Zusammenarbeit mit dem internationalen Jugendschutz-Zusammenschluss IARC (International Age Rating Coalition) auf der Selbstauskunft der Hersteller. Apple hingegen setzt im eigenen Store auf eigene, nicht immer nachvollziehbare Empfehlungen. 

PEGI: Außerhalb Deutschlands gibt es noch die Symbol-Kennzeichen von PEGI, die auf einer reinen Selbstauskunft der Spielehersteller beruht.