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Speichermedien

Die Schule erwartet von Kindern, dass sie mit Computer und Co. arbeiten. Dazu gehört auch das Sichern von Daten. Nur welches Speichermedium kann was? Eine Übersicht.

USB-Stick
 

Die Festplatte

Erwachsene wissen es schon lange: Die Festplatte eines Computers ist nie groß genug. Besonders die Fotos rauben sehr viel Speicherplatz. Außerdem sind Festplatten nicht hundertprozentig vor Abstürzen und Defekten geschützt. Das kommt zwar nicht häufig vor, ist aber Realität. Darum empfiehlt sich der nächste Punkt.
 

Die externe Festplatte

Eine externe Festplatte hat mehrere Vorzüge, wenn der ihr zur Verfügung stehende Speicherplatz groß genug ist. Erstens kann und sollte damit regelmäßig eine Sicherheitskopie der wichtigsten Daten erstellt werden. Und zweitens können zu speicherintensive Dateien ausgelagert werden. Eine weiter Speichermöglichkeit ist die Cloud.
 

Die Cloud als Speicher

Große Anbieter wie Google, Apple und viele andere bieten Cloud-Lösungen an. Bis zu einer gewissen Größe sogar kostenlos. Die Cloud-Systeme haben viele Vorteile. Zum Beispiel, dass von jedem Gerät und unabhängig vom Ort die eigenen Daten immer griffbereit sind. Benötigt werden nur ein Internetzugang, eine E-Mail-Adresse und ein Passwort. Bis vor wenigen Jahren gab es große Vorbehalte, wenn Firmen im Internet unsere Daten aufbewahrten. Keiner weiß, was sie mit unseren Daten anstellen. An den Gründen für diese Bedenken hat sich eigentlich nichts geändert, aber die meisten Menschen sind in diesem Punkt gelassener geworden.
 

Der USB-Stick

Ein Klassiker für die schnelle Kopie einzelner Dateien. Die USB-Sticks sind sehr praktisch, weil sie in jede Hosentasche passen. Das ist aber auch ihr Nachteil: Weil sie so klein sind, müssen ihre Besitzer*innen sie oft suchen. Und: Wird so ein Stick verloren, kann der Finder oder die Finderin mit den darauf befindlichen Daten machen, was er oder sie will. Vorsicht auch bei der Nutzung fremder USB-Sticks. Es besteht Virengefahr.
 


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Wenn du einen Text mit dem Computer schreibst oder Fotos darauf bearbeitest, soll sich der Rechner ja deine Arbeit merken. Beim Menschen kümmert sich darum das Gehirn, beim Computer die Festplatte.


Die Festplatte

Die Festplatte eines Computers ist immer zu klein. Besonders deine Fotos und Videos rauben sehr viel Speicherplatz. Außerdem sind Festplatten nicht sicher. Sie können kaputtgehen. Darum ist eine externe Festplatte gut. Extern bedeutet „außen“. Also eine zusätzliche Festplatte, die an den Rechner angeschlossen wird.

Die externe Festplatte

Die externe Festplatte ist sehr gut, um deine Daten zusätzlich zu sichern. Denn wenn du an einem Referat sitzt und deine Daten gehen plötzlich verloren, ist das sehr ärgerlich. Auf so eine weitere Festplatte kannst du zudem große Dateien auslagern, die deinen Computer zu voll machen. Es gibt aber auch Speicher im Internet.

Die Cloud als Speicher

Viele große Anbieter wie Google, Apple und viele andere bieten Speicher in der Cloud an. Cloud heißt Wolke. So wie Wolken von überall aus zu sehen sind, so sollen Cloudspeicher von überallher Zugriff erlauben. Du brauchst nur einen Internetzugang, eine E-Mail-Adresse und ein Passwort. Dann kannst du mit Smartphone, Tablet oder Computer immer auf deine Dateien zugreifen. Das ist sehr praktisch. Aber keiner weiß, was die Anbieter mit unseren Daten machen. Trotzdem nutzen sehr viele Menschen die Cloud.

Der USB-Stick

Auf einem USB-Stick kannst du viele Dateien sichern. Das ist praktisch, weil der Stick sehr klein ist und du ihn überallhin mitnehmen kannst. Aber leider geht er auch wegen seiner geringen Größe schnell verloren und wenn ihn jemand anders findet, kann er oder sie mit deinen Texten und Bilder, die ihn nichts angehen, machen, was er oder sie möchte. Bei Sticks von Freunden und Bekannten solltest du vorsichtig sein. Es könnten sich Viren auf dem Stick befinden.