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Kann Fernsehen Angst machen?

Wir alle können uns noch gut an den ersten Film erinnern, der uns als Kind große Angst gemacht hat. Wenn wir daran zurückdenken, ist sofort wieder dieses unangenehme Gefühl da. Aber warum wollten wir uns überhaupt etwas ansehen, dass uns dermaßen Angst einjagt?

Ein kleines Mädchen sitzt verängstigt auf dem Sofa

Weil wir wissen wollen, wie viel wir aushalten können. Fachleute sprechen dabei vom Begriff der „Angstlust“. Das Dumme daran: Wenn der Film gruseliger ausfällt, als wir es ertragen, dann ist es schon zu spät. Es kommt zu Albträumen und großen Ängsten. So geht es Kindern und Jugendlichen heute ebenfalls, wenn sie wissen wollen, wie viel sie verkraften. Am Ende bleibt der schwache Trost, dass alles Fiktion ist: Es gibt keine Vampire oder Monster, die aus dem Kleiderschrank springen. 

Das bringt uns aber zu einem anderen Punkt: Die größten Ängste bei Kindern schürt das Fernsehen mit Nachrichten. Die alltäglichen News zu Kriegen, Folter und Attentaten sind real. Das wissen Kinder und es löst bei ihnen sehr schlechte Gefühle aus. Sicher, Kinder müssen wissen, was in der Welt los ist, in der sie leben. Aber dann lieber Kindernachrichten wie logo!, statt Tagesschau oder heute.


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Kindgerecht erklärt

Fernsehen kann Angst machen. Das geht Kindern und Jugendlichen so, aber auch Erwachsenen.
Ganz gleich, ob es ein Gruselfilm ist oder ob es reale Nachrichten sind. Oft willst du vielleicht bei manchen Filmen wissen, wieviel du aushältst. Aber wenn es zuviel wird, ist schon zu spät. Du kriegst richtig Bammel, schläfst schlecht oder hast Albträume.
Frage mal deine Eltern: Jeder Mensch kann sich noch sehr gut an den ersten Film erinnern, der damals Angst gemacht hatte.